Die Self-help Group for Celebral Palsy Children ist eine Organisation, die sich um Kinder mit Hirnschaedigung und ihre Eltern kuemmert. Es wird medizinsche Versorgung, Untericht und Therapie angeboten.
Ins Cityoffice der SGCP kommt 2x in der Woche einen Kinderarzt und weiters kommen immer wieder 3 deutsche Kinderneurologen, die mit Suresh in die District fahren und sich die Kinder dort anschauen. Wenn noetig und vorallem wenn moeglich werden die Kinder dann von Homevisitors weiterbetreut.
Homevisitors sind keine ausgebildeten Therapeuten sondern wissen die Basics von einigen Berufsgruppen (Krankenpfleger, Physio, Ergo) und leiten die Eltern an.
Dann hat die SGCP noch in Dhapakhel eine Schule, wo CP-Kinder in 5 Klassen unterrichtet werden und im gleichen Gebaeude sind 3 Physiotherapeuten und eine Ergotherapeutin taetig.
Seit ich wieder zurueck in Kathmandu bin, bin ich beinahe jeden Tag mit nach Dhapakhel (1/2 h ausserhalb) gefahren und hab in Schule mit den Kindern gespielt und hab war bei der Therapie dabei.
Weiters war ich noch mit Manoj (Homevistor) bei Hausbesuchen im Kathmandu Tal unterwegs.
Das war besonders interessant und da hab ich auch am meisten selbst machen koennen.
Mein Job in Tulsipur ist gemeinsam mit dem Homevisitor zu den Kindern zu gehen und mit ihm gemeinsam Therapieziele festzusetzen. Herausfinden was die Kids und ihre Eltern am dringendsten an Hilfsmittel brauchen. Vielleicht das eine oder andere Hilfsmittel oder Therapiespielzeug zusammenbasteln und den Eltern beibringen wie sie ihren Kindern bei der Entwicklung am Besten unterstuetzen koennnen.
Ein weitere Punkt wir sein den Eltern und Verwandten klarzumachen, dass das Kind mehr Aufmerksamkeit und Hilfe braucht als ein "normales" Kind.
Soweit ich das mitbekommen habe, wachsen die Kinder in Nepal sehr selbststaendig heran und beschaeftigen sich viel miteinander. Die Kids spielen miteinander, helfen sich und die aelteren passen auf die juengeren auf, waehrend die Eltern arbeiten um die Famillie ueber die Runden zu bringen. Alle Erwachsen sind total kinderlieb und die Kids koennen beinahe machen was sie wollen, jedoch habe ich kaum Erwachsene gesehen, die mit den Kindern spielen.
Wenn ein "normales" Kind auf dem Ruecken liegt, wird es bald mal versuchen den Geraeuschen um sich nachzuschauen und es wird bald versuchen sich dort hinzudrehen um mitzubekommen was dort los ist. Durch die Dinge um das Kind herum, wird es groessten Teils "automatisch" lernen.
Ein CP-Kind braucht aber mehr Aufmerksamkeit und Hilfe um dies Dinge zu erlernen. Durch die Schaedigung des Hirns (in verschieden starken Auspraegungen) ist es fuer diese Kinder ungleich schwerer Faehigkeiten wie drehen, greifen, sitzen, krabbeln... zu lernen.
Diese Kinder koennen ihre Beduerfnisse der Umwelt auch nur schwer kommunizieren. Ein gesundes Kind sagt oder schreit, wenn ihm etwas nicht passt und fordert die Aufmerksamkeit ein, CP-Kids ist dies meist nur erschwert moeglich.
Aufgabe des Homevisitors ist es auch den Eltern klarzumachen, dass dieses Kind "anderes" ist und spezielle Beduerfnisse hat und mehr Aufmerksamkeit braucht.
Ich hoffe, dass ich dort moeglichst viel helfen kann.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen