Freitag, 9. November 2007

Die Welt ist echt klein! :-)

Zufaelle gibt's, die gibt's eigentlich gar nicht.
 
Heute war ich in Patan unterwegs und habe mir dort den Durbar Square, das Templeviertel angeschaut.
Im Museum dort hat mich der Ticketverkaeufer gefragt woher ich komme und als ich dann Oesterreich gesagt hab, hat er gelacht und mir stolz verkuendet, dass der Staat Oesterreich massgeblich am Aufbau des Museums beteiligt war. 
Wie ich wieder aus dem Museum raus bin, hat er mir nachgerufen. "Lady, Lady. This lady is also from Austria" 
Gerlinde kommt aus Oberoesterreich, studiert in Graz und schreibt ihre Diplomarbeit in Kathmandu.
Sie hat mir dann erzaehlt, dass noch ein Studienkollege von ihr da ist und dass sie sich mit ihm eine Wohnung teil. Der Kollege heisst Ernst Preinegger.
Viki hat mir vor kurzen geschrieben, dass ein Freund von ihr auch grad in Kathmandu ist und falls ich Ernst Preinegger sehe, soll ich ihn liebe Gruesse von ihr ausrichten. :-)
Die Gruesse konnte ich zwar (noch) nicht persoenlich ausrichten, aber Gerlinde wird das fuer mich erledigen. :-) 

Donnerstag, 8. November 2007

Ich habe eine Studentin :-)

Eigentlich waere ich ja alleine nach Tulsipur gereist, aber jetzt habe ich Begleitung. Voll cool! :-))))))))))
Kyra, eine hollaendische Physiotherapiestudentin, die gerade ihr Praktikum im CP-Centre in Dhapakhel macht, wird mich begleiten. Suresh hat gemeint, ich soll sie mit dem gleichen Lachen zurueckbringen, wie sie hatte als sie erfahren hat, dass sie mit mir mit kann.
Also werden wir uns zwar erst uebermorgen aber dafuer gemeinsam auf den Weg machen. Ich versteh mich sehr gut mit ihr und bin mir sicher das unser Zeit ein ziemlich schoene Zeit werden wird :-)
Freu mich schon voll!

Endlich wieder aus der Stadt raus! Jippi! Wieder ins "real" Nepal eintauchen.

Kathmandu ist echt cool! Eine besondere Stadt!
Vor allem wenn man vom Touristenviertel eine paar Schritte auf die Seite macht und die vielen kleinen Temple und die ueberfuellten Gassen sieht, wo grad zwei Schubkarren versuchen aneinander vorbei zu kommen und gleichzeitig eine Menge Motorraeder, Rickshas, Raeder und Menschen dazwischen durchgehen. Dabei ist die Gasse so schmal, dass die Schubkarren eigentlich gar nicht nebeneinander Platz haben. Aber es geht alles! Da wir ein Karren etwas angehoben und mit Muskelkraft maechtig geschoben und dann geht sich alles aus. *g*
Wie es auf den Strassen zugeht, wo dann auch noch die Auto insbesondere Taxis dazukommen, ist sowieso verrueckt. Der einzige Grund warum die Autos nicht in der oben genanneten Gasse fahren ist der, dass sie wirklich zu schmal ist. :-)

Trotzdem geht einem, mir zumindest, auf die Dauer der stressige Verkehr und die schlechte Luft etwas auf die Nerven. 1 1/2 Wochen Kathmandu am Stueck ist genug!

Gestern war auch ein toller Tag!
Ich war wieder mal in Dhapakhel bei den Kids und habe Thomas und Claudia kennengelernt, die sich das CP-Centre angeschaut haben. Thomas ist auch Physio und moechte naechstes Jahr auch fuer die SGSP als Volunteer arbeiten. Sie sind seid 3 Monaten in Nepal und werden noch einige Monate bleiben.
Wie wir dann um 2 mit dem Bus wieder Richtung Kathmandu gefahren sind, haben sie mich gefragt, ob ich nicht mit zu einen Konzert einer sehr bekannten nepalesischen Musikgruppe mitkommen moechte. Wir sind dann gemeinsam nach Banepa (1h Busfahrt) und haben uns ein voll cooles Konzert traditioneller nepalesischer Musik angehoert. Eine sehr mitreissende Musik mit vielen Trommeln, Floeten und verschiedenen Saiteninstrumenten! Voll cool! Ich habe mir auch eine CD gekauft.
In ein paar Monaten gibt's dann was davon zu hoeren. :-)

Dienstag, 6. November 2007

Was ist die SGSP? Was macht sie? Was werde ich dort wahrscheinlich machen?

Die Self-help Group for Celebral Palsy Children ist eine Organisation, die sich um Kinder mit Hirnschaedigung und ihre Eltern kuemmert. Es wird medizinsche Versorgung, Untericht und Therapie angeboten.
Ins Cityoffice der SGCP kommt 2x in der Woche einen Kinderarzt und weiters kommen immer wieder 3 deutsche Kinderneurologen, die mit Suresh in die District fahren und sich die Kinder dort anschauen. Wenn noetig und vorallem wenn moeglich werden die Kinder dann von Homevisitors weiterbetreut.
Homevisitors sind keine ausgebildeten Therapeuten sondern wissen die Basics von einigen Berufsgruppen (Krankenpfleger, Physio, Ergo) und leiten die Eltern an.
Dann hat die SGCP noch in Dhapakhel eine Schule, wo CP-Kinder in 5 Klassen unterrichtet werden und im gleichen Gebaeude sind 3 Physiotherapeuten und eine Ergotherapeutin taetig.

Seit ich wieder zurueck in Kathmandu bin, bin ich beinahe jeden Tag mit nach Dhapakhel (1/2 h ausserhalb) gefahren und hab in Schule mit den Kindern gespielt und hab war bei der Therapie dabei.
Weiters war ich noch mit Manoj (Homevistor) bei Hausbesuchen im Kathmandu Tal unterwegs.
Das war besonders interessant und da hab ich auch am meisten selbst machen koennen.

Mein Job in Tulsipur ist gemeinsam mit dem Homevisitor zu den Kindern zu gehen und mit ihm gemeinsam Therapieziele festzusetzen. Herausfinden was die Kids und ihre Eltern am dringendsten an Hilfsmittel brauchen. Vielleicht das eine oder andere Hilfsmittel oder Therapiespielzeug zusammenbasteln und den Eltern beibringen wie sie ihren Kindern bei der Entwicklung am Besten unterstuetzen koennnen.
Ein weitere Punkt wir sein den Eltern und Verwandten klarzumachen, dass das Kind mehr Aufmerksamkeit und Hilfe braucht als ein "normales" Kind.

Soweit ich das mitbekommen habe, wachsen die Kinder in Nepal sehr selbststaendig heran und beschaeftigen sich viel miteinander. Die Kids spielen miteinander, helfen sich und die aelteren passen auf die juengeren auf, waehrend die Eltern arbeiten um die Famillie ueber die Runden zu bringen. Alle Erwachsen sind total kinderlieb und die Kids koennen beinahe machen was sie wollen, jedoch habe ich kaum Erwachsene gesehen, die mit den Kindern spielen.
Wenn ein "normales" Kind auf dem Ruecken liegt, wird es bald mal versuchen den Geraeuschen um sich nachzuschauen und es wird bald versuchen sich dort hinzudrehen um mitzubekommen was dort los ist. Durch die Dinge um das Kind herum, wird es groessten Teils "automatisch" lernen.
Ein CP-Kind braucht aber mehr Aufmerksamkeit und Hilfe um dies Dinge zu erlernen. Durch die Schaedigung des Hirns (in verschieden starken Auspraegungen) ist es fuer diese Kinder ungleich schwerer Faehigkeiten wie drehen, greifen, sitzen, krabbeln... zu lernen.
Diese Kinder koennen ihre Beduerfnisse der Umwelt auch nur schwer kommunizieren. Ein gesundes Kind sagt oder schreit, wenn ihm etwas nicht passt und fordert die Aufmerksamkeit ein, CP-Kids ist dies meist nur erschwert moeglich.
Aufgabe des Homevisitors ist es auch den Eltern klarzumachen, dass dieses Kind "anderes" ist und spezielle Beduerfnisse hat und mehr Aufmerksamkeit braucht.

Ich hoffe, dass ich dort moeglichst viel helfen kann.

Monster im Bauch!

Hallo zuhause und wo auch immer ihr seid!

Da ich leider keinen Ticket nach Tulsipur bekommen habe, bin ich noch immer in Kathmandu.

Ich bin aber ziemlich froh darueber, da sich Monster in meinen Bauch eingenistet hatten und es mir in den letzten Tage eh nicht so besonders gegangen ist. :-(
Aber sie werden mit Medikamenten bekaempft und jetzt geht es mir wieder gut :-)
und ich hab wieder Hunger! :-))))))) Jippi!

Mein Busticket nach Tulsipur hab ich schon!!! 13-15h Fahrt- ich glaub danach bin ich richtig durchgeshaket. *g*
Aber wird schon nicht so schlimm werden. Hoff ma! ;-)

Das Ticket zu kaufen hat nicht so lang gedauert, der Weg dahin schon!
Da ich davor am anderen Ende (suedosten) der Stadt im City Office der SGSP war, hab ich mir ein Taxi zum Bus Park in den Nordwesten gegoennt. Nach leichten Verstaendigungsschwierigkeiten, wo ich denn nun hin moechte, wurde der Preis verhandelt.
Das ist immer ziemlich witzig! Immer das gleiche Spiel, man droht zu gehen und dann einigt man sich doch. Ich hab fuer die Fahrt zum Buspark und dann zurueck ins Zentrum der Stadt wo mein Hotel ist 250Rs bezahlt. Das sind keine 3!!! Euro fuer knapp 2h!

Es waere vielleicht auch moeglich gewesen, das Ganze in unter einer Stunde zu erledigen, aber mein Taxifahrer hat es besonders gut mit mir gemeint und ist mit mir gleichzeitig auf Sightseeingtour gegangen.
Mittlerweile kenne ich mich in dieser Stadt schon etwas aus und da ich mir angewoehnt habe in meinem Stadtplan mitzuschauen, weiss ich immer wo ich bin. Und sollte ich es nicht wissen, weiss ich zumindest wo Norden ist! :-)
Danke Maedels!! Er ist immer dabei!!!
Zuerst sind wir nach Sueden und ich hab mir gedacht er will ueber die Ringstrasse fahren. Was nach meinem Gefuehl der schnellste Weg gewesen waere. Jedoch hat er sich dann umentschieden und ist doch quer durch gefahren und hat immer wieder links und rechts raus gezeigt und mir die Sehenwueridgenkeiten gezeigt. Echt nett!

Nachdem ich am Bus Park war, hab ich mit Hilfe von 3 Nepalesen und 7 die zugeschaut haben mein Ticket nach Tulsipur gekauft. Sich dort alleine zurecht zufinden ist unmoeglich! Alles ist in Nepali angeschrieben! Aber zum Glueck sind die Nepalesen sooooo hilfsbereit und fragen einem sofort was man moechte. Total lieb!

Knapp 2h spaeter war ich dann in meinem Hotel und waere ich nicht noch etwas geschwaecht von den Monstern in meinem Bauch gewesen, dann haette ich die Fahrt mehr genossen.


Gestern war ich mit Carina, der Deutschen die ich kennengelernt hab als ich Jako zum Flughafen gebracht habe, in Bodhnath.
Das ist das Zentrum des tibtschen Budhismus in Nepal. Zu dieser Stupa (siehe Bild) pilgern Touristen und Tibeter. Vorallem wenn man am spaeten Nachmittag und Abend dort ist, sieht man ganz viele Tibeter (Moenche, Nonnen wie auch "normale" Leute) im Uhrzeigersinn um die Stupa gehen. Sie haben alle ihre Gebetsketten in der Hand und murmeln ihr Gebete. Diese budhistischen Gebetsketten schauen den Rosenkraenzen bei uns total ahnlich und sie werden soweit ich weiss zum gleichen Zweck verwendet.
Das ganze Atmosphaere dort ist sehr beeindruckend.

Gleich in der Naehe zur Stupa sind sehr viele budhistische Kloester. In viele kann man auch hineingehen und sie sich anschauen. Die Moenche sind total freundlich und offen und man hat das Gefuehl sie wollen einem ihr Leben zeigen, obwohl ich mir vorstellen kann, dass es fuer sie etwas nervig ist, weil ja den ganzen Tag ueber Touristen vorbeikommen. Wir waren erst spaet dort und der Gebetsraum war schon abgesperrt und ohne dass wir gefragt haben oder was, wurde er fuer uns extra aufgesperrt.
Davor waren wir in einem anderen Kloster wo gerade Moenche gebetet haben. Sie haben gemeinsam ihre Gebete gesprochen und einige davon haben zwischendurch mt den Trompeten und Trommeln gespielt. Ein Moench hat uns mit seinem Nicken gedeutet, dass wir eintreten sollen und ein anderer Moench hat uns einen Teppich gebracht, damit wir uns hinsetzten konnten. Wir sind dann einige Zeit dort gesessen und haben diese friedliche und meditative Atmosphaere in uns aufgenommen.
Dies war wieder mal ein sehr schoenes Erlebnis.
Hatten dies auch nach dem Kampf mit den Monstern noetig! :-)

Samstag, 3. November 2007

Meine Fotos und was so los ist!

Hallo meine Lieben!

Ich bin echt stolz auf mich, denn ich hab endlich Fotos von mir online.

http://picasaweb.google.com/maria.jobstmann/kathmandu

http://picasaweb.google.com/maria.jobstmann/annapurna

Meine Zeit in Pokhara nach dem Trek um die Annapurna, wo ich viele Leute vom Trek wieder getroffen hab, war wirklich total nett. Ich hab mich dann gemeinsam mit Carlo und Akos, zwei Ungarn auf den Weg nach Gorkha gemacht, wo wir dann auch nach mehr als 5h Busfahrt ankamen.

Die Fahrt war echt ok!
Zwar etwas holprig, da Nepals Strassen Aneinanderreihungen von Schlagloechern sind.
Mit unter war es auch etwas zugig. Da der Bus schon mehr als vollbestetzt war und wir daher die Fahrt gemeinsam mit unserem Gepaeck, 2Lkh-Reifen, einer in einem Sack verpackten lebenden! Ziege, einem Kaefig voller Huehnern und einer Menge Nepalesen am dem Dach verbrachten.

Meistens ist es eine ziemlich angenehme Art zu reisen.
Man hat genuegend Frischluft, eine Traumaussicht, meistens ist es warm, da der Monsoon vorbei ist, regnet es nicht, man lann liegen und wenn nicht grad mehr als 2 Dutzend Leute oben sind, kann man seine Position auch oft welchseln und die Beine ausstrecken. :-)

Ein paar Dinge gibt es jedoch zu beachten!
Man soll sich ein Platzerl suchen, wo man sich gut einkeilen kann, denn wenn man sich staendig verkrampft festhalten muss, ist es weniger lustig und anstrengend.
Die FlipFlop sollten immer griffbereit sein, will man nach der Fahrt keinen eckigen Hintern haben.
Ein Pullover oder eine Jacke sollten auch immer griffbereit sein. Wahlweise als Polster oder zum drueberziehen, sollte es einmal laenger dauern. (Was es meistens tut!) Wenn die Sonne weg ist, kann es kuehl werden!
Wenn man dann noch ein Buch zur Hand hat, macht es echt Spass!

Nochwas hab ich vergessen. Ganz Wichtig!
Dies gilt fuer Busfahrten auf und im Bus. Wenn der Bus stehen bleibt und man sieht, dass meherer Leute aussteigen und die Maenner sich an den Strassenrand stellen, sollte man sich ein halbwegs ruhiges Platzerl suchen und es zu einem Stillen Oertchen machen. Weiters sollte man den Bus waehrend der ganzen Zeit im Auge behalten und einen Mitfahrere aufmerksam machen , dass man kurz weg ist und wenn die Hupe ertoent, sollte man schon laengst wieder im Bus sitzten, will man eine Schrecksekunde oder mehr vermeiden. ;-)
Da sollche Pausen sehr unregelmaessig und machemal auch selten (1x in 7h) vorkommen, sollte man jede davon nutzen ;-)


In Gorkha haben wir uns dann einen Temple 300hm ueber das Stadt angeschaut. Wieder mal Stufen ueber Stufen- angeblich mehr als 1500! Ich hab sie nicht gezaehlt! :-) Oben angekommen haben wir dann zufaellig ein religioeses Tieropfer miterleben duerfen. Die 4 Huehner wurden zuerst geweihnt und dann wurde ihnen bei lebendigen Leib den Kopf abgehackt. Die Hendel sind dann noch einige Minuten kopflos und blutspritzend durch die Gegend gerannt. Ganz so fein war es nicht anzuschauen! aAber beeindruckend!

Am naechsten Tag ging es dann per Bus wieder zurueck nach Kathmandu zurueck. Diesmal hatten wir Sitzplaetze innen drinnen und unser Gepaeck hatte wieder eine Traumaussicht am Dach. Mein Gepaeck ist jetzt zwar um meine Sonnenbrille (Leider die gute Gletscherbrille!), meine Stirnlampe und meine Trekkingstoecke leichter, aber das ist nichts was man nicht ersetzten kann.

Carlo hat in der Hektik vom Buseinsteigen vergessen sein Geld rauszunehmen. Er ist jezt um 300 Euro leichter :-(

Wieder in Kathmandu hab ich dann meinen ersten Tag "gearbeitet", d.h. ich war mit einem Homevisitor bei einem kleinen Patienten. Eigentlich wollte ich ja nur zuschauen, jedoch hat er bald mal den Eltern erklaert, dass ich die Physiotherapeutin bin, die mit ihrem Sohn Therapie machen wird. Wie sich herausstellte hatte Manoj seinen ersten Arbeitstag im Kathmandu Valley und hat angenommen, dass ich eh schon laenger als Volunteer taetig bin. Aber es war trotzdem ziemlich witzig :-)


Am Abend hab ich dann meinen ersten Ausflug in die Kathmanduer Partywelt gemacht. Zuerst war ich mit Jakob, Frank (Deutscher den Jakob am ersten Tag am Flughafen kennengelernt hat und mit dem wir einen grossen Teil den Annapurna Treks gemeinsam gegangen sind) und Akos (einer der Ungarn) essen und dann sind wir ins Tom&Jerry. Das war ein Kulturschock! Tagsueber war ich mit dem nepalesischen Homevisitor in "real" Kathmandu unterwegs und am Abend sitzt ich mit lauter Westlern in einem Touristenlokal und ein Englaender schreit in die Runde: "Come on! Let's get drunk!" Ich hab mir kurz gedacht, dass ich mich im Land geirrt hab. War aber auch witztig ;-)

Am Donnerstag hab ich Jakob dann zum Flughafen gebracht und ihm einen guten Flug gewuenscht. Auf dem Weg zurueck ins Hotel hab ich dann Carina kennengelernt, da wir uns das Taxi teilten. Sie wird die naechsten Monate in Nepal bleiben und auch als Volunteer zu arbeiten. Total nett!

Heute am Nachmittag werde ich versuchen einen Restplatz im Flugzeug nach Tulsipur zu bekommen. Tulsipur ist eine Stadt im Suedwest im Dang District und dort werde ich gemeinsam mit dem dortigen Homevisitor unterwegs sein. Falls das mit dem Flug nicht klappt, werde ich eine mehr als 15stuendige Busfahrt auf mich nehmen muessen. Schau ma mal und hoff ma, dass ich den Flug bekomme. Es gibt nur 1x in der Woche einen Flieger dort hin! :-)

Bin schon voll gespannt darauf! Ich habe da auch eine Kontaktperson von einer internationalen Hilfsorganisation (SEWA- Foundation), der vor Ort alles fuer mich organisiert und der mich vom Flughafen abholt. Fuehle mich wirklich total gut aufgehoben und hab ein sehr gutes Gefuehl bei der Sache. Ich weiss nur noch nicht wielange ich im District sein werde. Es haengt vor allem von der Regelmaessigkeit bzw. Unregelmaessigkeit der Fluege der Nepal Airlines ab. Es kommt sehr haeufig vor, dass Fluege gestrichen werden.

Tulsipur wird dann quasi unser Stuetzpunkt sein von dem wir unsere Hausbesuche starten und zu dem wir immer wieder zurueck kommen werden. In Tulsipur soll es Internet geben :-) Schau ma mal! *g*

So jetzt seid ihr wieder upgedatet!

Schoenen Sonntag!

Busserl mary

Donnerstag, 1. November 2007