Ich bin echt stolz auf mich, denn ich hab endlich Fotos von mir online.
http://picasaweb.google.com/maria.jobstmann/kathmandu
http://picasaweb.google.com/maria.jobstmann/annapurna
Meine Zeit in Pokhara nach dem Trek um die Annapurna, wo ich viele Leute vom Trek wieder getroffen hab, war wirklich total nett. Ich hab mich dann gemeinsam mit Carlo und Akos, zwei Ungarn auf den Weg nach Gorkha gemacht, wo wir dann auch nach mehr als 5h Busfahrt ankamen.
Die Fahrt war echt ok!
Zwar etwas holprig, da Nepals Strassen Aneinanderreihungen von Schlagloechern sind.
Mit unter war es auch etwas zugig. Da der Bus schon mehr als vollbestetzt war und wir daher die Fahrt gemeinsam mit unserem Gepaeck, 2Lkh-Reifen, einer in einem Sack verpackten lebenden! Ziege, einem Kaefig voller Huehnern und einer Menge Nepalesen am dem Dach verbrachten.
Meistens ist es eine ziemlich angenehme Art zu reisen.
Man hat genuegend Frischluft, eine Traumaussicht, meistens ist es warm, da der Monsoon vorbei ist, regnet es nicht, man lann liegen und wenn nicht grad mehr als 2 Dutzend Leute oben sind, kann man seine Position auch oft welchseln und die Beine ausstrecken. :-)
Ein paar Dinge gibt es jedoch zu beachten!
Man soll sich ein Platzerl suchen, wo man sich gut einkeilen kann, denn wenn man sich staendig verkrampft festhalten muss, ist es weniger lustig und anstrengend.
Die FlipFlop sollten immer griffbereit sein, will man nach der Fahrt keinen eckigen Hintern haben.
Ein Pullover oder eine Jacke sollten auch immer griffbereit sein. Wahlweise als Polster oder zum drueberziehen, sollte es einmal laenger dauern. (Was es meistens tut!) Wenn die Sonne weg ist, kann es kuehl werden!
Wenn man dann noch ein Buch zur Hand hat, macht es echt Spass!
Nochwas hab ich vergessen. Ganz Wichtig!
Dies gilt fuer Busfahrten auf und im Bus. Wenn der Bus stehen bleibt und man sieht, dass meherer Leute aussteigen und die Maenner sich an den Strassenrand stellen, sollte man sich ein halbwegs ruhiges Platzerl suchen und es zu einem Stillen Oertchen machen. Weiters sollte man den Bus waehrend der ganzen Zeit im Auge behalten und einen Mitfahrere aufmerksam machen , dass man kurz weg ist und wenn die Hupe ertoent, sollte man schon laengst wieder im Bus sitzten, will man eine Schrecksekunde oder mehr vermeiden. ;-)
Da sollche Pausen sehr unregelmaessig und machemal auch selten (1x in 7h) vorkommen, sollte man jede davon nutzen ;-)
In Gorkha haben wir uns dann einen Temple 300hm ueber das Stadt angeschaut. Wieder mal Stufen ueber Stufen- angeblich mehr als 1500! Ich hab sie nicht gezaehlt! :-) Oben angekommen haben wir dann zufaellig ein religioeses Tieropfer miterleben duerfen. Die 4 Huehner wurden zuerst geweihnt und dann wurde ihnen bei lebendigen Leib den Kopf abgehackt. Die Hendel sind dann noch einige Minuten kopflos und blutspritzend durch die Gegend gerannt. Ganz so fein war es nicht anzuschauen! aAber beeindruckend!
Am naechsten Tag ging es dann per Bus wieder zurueck nach Kathmandu zurueck. Diesmal hatten wir Sitzplaetze innen drinnen und unser Gepaeck hatte wieder eine Traumaussicht am Dach. Mein Gepaeck ist jetzt zwar um meine Sonnenbrille (Leider die gute Gletscherbrille!), meine Stirnlampe und meine Trekkingstoecke leichter, aber das ist nichts was man nicht ersetzten kann.
Carlo hat in der Hektik vom Buseinsteigen vergessen sein Geld rauszunehmen. Er ist jezt um 300 Euro leichter :-(
Wieder in Kathmandu hab ich dann meinen ersten Tag "gearbeitet", d.h. ich war mit einem Homevisitor bei einem kleinen Patienten. Eigentlich wollte ich ja nur zuschauen, jedoch hat er bald mal den Eltern erklaert, dass ich die Physiotherapeutin bin, die mit ihrem Sohn Therapie machen wird. Wie sich herausstellte hatte Manoj seinen ersten Arbeitstag im Kathmandu Valley und hat angenommen, dass ich eh schon laenger als Volunteer taetig bin. Aber es war trotzdem ziemlich witzig :-)
Am Abend hab ich dann meinen ersten Ausflug in die Kathmanduer Partywelt gemacht. Zuerst war ich mit Jakob, Frank (Deutscher den Jakob am ersten Tag am Flughafen kennengelernt hat und mit dem wir einen grossen Teil den Annapurna Treks gemeinsam gegangen sind) und Akos (einer der Ungarn) essen und dann sind wir ins Tom&Jerry. Das war ein Kulturschock! Tagsueber war ich mit dem nepalesischen Homevisitor in "real" Kathmandu unterwegs und am Abend sitzt ich mit lauter Westlern in einem Touristenlokal und ein Englaender schreit in die Runde: "Come on! Let's get drunk!" Ich hab mir kurz gedacht, dass ich mich im Land geirrt hab. War aber auch witztig ;-)
Am Donnerstag hab ich Jakob dann zum Flughafen gebracht und ihm einen guten Flug gewuenscht. Auf dem Weg zurueck ins Hotel hab ich dann Carina kennengelernt, da wir uns das Taxi teilten. Sie wird die naechsten Monate in Nepal bleiben und auch als Volunteer zu arbeiten. Total nett!
Heute am Nachmittag werde ich versuchen einen Restplatz im Flugzeug nach Tulsipur zu bekommen. Tulsipur ist eine Stadt im Suedwest im Dang District und dort werde ich gemeinsam mit dem dortigen Homevisitor unterwegs sein. Falls das mit dem Flug nicht klappt, werde ich eine mehr als 15stuendige Busfahrt auf mich nehmen muessen. Schau ma mal und hoff ma, dass ich den Flug bekomme. Es gibt nur 1x in der Woche einen Flieger dort hin! :-)
Bin schon voll gespannt darauf! Ich habe da auch eine Kontaktperson von einer internationalen Hilfsorganisation (SEWA- Foundation), der vor Ort alles fuer mich organisiert und der mich vom Flughafen abholt. Fuehle mich wirklich total gut aufgehoben und hab ein sehr gutes Gefuehl bei der Sache. Ich weiss nur noch nicht wielange ich im District sein werde. Es haengt vor allem von der Regelmaessigkeit bzw. Unregelmaessigkeit der Fluege der Nepal Airlines ab. Es kommt sehr haeufig vor, dass Fluege gestrichen werden.
Tulsipur wird dann quasi unser Stuetzpunkt sein von dem wir unsere Hausbesuche starten und zu dem wir immer wieder zurueck kommen werden. In Tulsipur soll es Internet geben :-) Schau ma mal! *g*
So jetzt seid ihr wieder upgedatet!
Schoenen Sonntag!
Busserl mary

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