Es ist jetzt ja schon wieder ein paar Tage her, dass ihr von mir gehoert habt.
Was ist so passiert?
Ich bin von 9.2. bis 22.2. mit Caro gemeinsam gereist. Wir haben eine wunderschoene Zeit gemeinsam gehabt, obwohl das Wetter nicht immer wunderschoen war.
Wir haben uns sehr kurzfristig dazu entschlossen an einem Surfcamp teilzunehmen.
Am Anfang war es ziemlich ungewohnt fuer mich. In den letzten 5 Monaten hab ich immmer selbst entschieden, was ich wann mache und wohin ich fahre, aber beim Surfcamp haben die Surfinstruktoren sich um alles gekuemmert. Wir haben oft gar nicht gewusst zu welchen Beach wir eigentlich fahren! War eigentlich auch ganz fein :-)
Unsere Unterkunft war immer irgendwo in der Pampa. Weit weg von der Zivilisation ohne Internet und nur eingeschraenkten Handyempfang.
Das Camp, die Teilnehmer und die Surfinstruktoren waren alle total nett.
Mich hat nur die Farbe und der Geruch des Leitungswassers gestoert, vorallem als dann meine Haare angefangen haben sich zu verfaerben :-(
Caro hat manchmal, eigentlich jede Nacht mit einigen anderen, "alle gegen einen" gepielt. Der eine war Steven, ein sehr sympatischer Ire, der aber leider jedesmal wenn er sich hinlegt und schaeft erbaermlich zu schnarchen anfaengt. Egal ob er auf der seite, am Bauch oder am Ruecken liegt. Ich war nur froh, dass ich so einen festen Schlaf habe und sowieso nichts bekomme. *lucky me*
Jeden Tag in der Frueh war gegen 7 Uhr Tagwache und wir wurden an irgendeinen Strand in der Naehe des Camps gebracht.
Die Straende waren immer einsam und wir hatten jede Menge Platz uns im Surfen zu versuchen.
Surfen ist echt cool, aber ziemlich schwierig und anstrengend. Ich hab schon wieder eine Million Blauer Flecken davongetragen. Aber die sind auch wieder vergangen. :-)
Die Sonne ist unbeschreiblich stark. Waehrend des Surfens hatten wir alle die volle Kriegsbemalung aus Zinkpaste im Gesicht.
An den Abenden wurde dann fleissig Party gemacht. Manchmal bin ich mir zwar vorgekommen, wie bei Schikurs, aber es war echt witzig. Die Englaender, Waleser und Iren koennen echt Gas geben :-) Die Oesterreicher(innen) natuerlich auch :-)
Dort in der Pampa haben Caro und ich dann auch unserer ersten Kangaroos gesehen. Voll sueß, wie sie so durch die Gegend gehoppelt sind.
Die Leute vom Surfcamp haben uns dann am Freitag nach Byron gebracht, wo wir dann die naechsten Tage geblieben sind.
Byron ist ein total netter Surferort mit ganz vielen Surfshops. Dies wurde Caro etwas zum Verhaengnis. Sie hatte am Ende zu tun, alles in ihren Koffer reinzubringen. Dies hat sie zwar nicht geschafft! Aber da sie gut in Oesterreich angekommen ist, nehm ich mal an, dass ihr niemand wegen den 2 Handgepaecksstuecken (1 grosse Tasche und 1 Rucksack)laestig getan hat.
Byron ist perfekt zum Abchillen, obwohl wir auch recht sportlich unterwegs waren. In der Frueh waren wir meist Laufen. Voll fein! Tagsueber sind wir am Strand gelegen, haben gelesen, gequatscht, Karten gepielt, gewuerfelt oder sind spaziert.
An einem ziemlich verregneten Tag hab ich dann eine Wanderung zum nahegelegenen Leuchtturm und zum Oestlichsten Punkt des australischen Festlandes gemacht. Gerade wegen dem verregneten Wetter war es ec ht eine coole Stimmung. Beindruckend!
Am Mittwoch am Nachmittag haben Caro und ich haben dann einen Flug zurueck nach Sydney genommen. Die 14h im Bus haben eher weniger verlockend geklungen, vorallem weil das Flugticket nur unwesentlich teurer war. Nobel geht die Welt zu grunde!
Am Donnerstag hatten wir dann einen MegaSydneySightSeeingTag.
In der Frueh sind wir mit der Faehre zum ZOO gefahren.
Ich bin ja eigentlich gar kein Zoo Fan, aber dieser Zoo ist echt cool. Selbst wenn man fuer Tiere ueberhaupt nichts ueber hat, zahlt sich der Weg dorthin aus.
Der Zoo liegt direkt am Meer gegenueber der Oper und man hat den Hafen, die Harbourbridge, die Oper, den Citytower und eine Menge cooler Hochhaeuser auf einen Blick.
Wir haben uns dann auf anraten von Samantha die Vogelschau dort angeschaut. Ich kann nur sagen: Fantastisch!!! Ich haette mir nie gedacht, dass eine Vogelshow so cool sein kann. Wirklich sehenswert!
Danach ging es quer durch die Innenstadt zum Paddys Market nach Chinatown. Der Ort um Souvenirs zu shoppen. Was Caro und ich dann auch gemacht haben. :-)
Am Abend haben wir dann Caros Abschied aus Australien mit Samantha gemeinsam gefeiert. Wir waren in einem voll coolen stylischen Lokal in Kings Cross, wo es die angeblich die beste Pizza von ganz Australien gibt. Sie war auch wirklich gut, obwohl auch der Preis gut war. Huch!
Danach sind wir noch ins IVY, dem Nummer 1 Club in Sydney. Dieser Club hat vor 2 Monaten eroeffnet und ist der Treffpunkt der Highsociety! Es ist wirklich ein geiler Club, die Einrichtung besteht u.a. aus weissen Polstermoebeln, der ganze Club ist um einen Innenhof in dem ein grosser Baum steht angeordnet und man hat rund herum eine Gallery mit Bar, wo man runtrer schaun kann. Der Riesenbaum steht im ersten Stock des Gebaeudes. Leider hab ich keine Fotos davon.
Es war eine ganz andere Welt wie in den letzten 5 Monate! Aber lustig!
Am Freitag hab ich Caro zum Flughafen gebracht und bin danach an den Coogee Beach im Suedwesten der Stadt. Dort hab ich auch seither mein Quartier aufgeschlagen.
Total netter Strand und das beste ist es gibt Leute die Beachvolleyball spielen.
Eigentlich ist es ein privater Verein, der seine eigenen Netze hat und sie immer auf- und abbauen. Ich hab dann einfach mal gefragt, ob ich mitspielen darf und es hat geklappt.
Ich hab das erste Mal seit September wieder Volleyball gespielt und dann auch noch so richtig Beachvolleyball 2gegen2. Es hat echt Spass gemacht, war echt lustig und und die Leute sind total nett.
Ich werde jetzt voraussichtlich noch bis Sonntag in Australien bleiben und mir am Samstag noch die Mardi Grass 2008, die Schwulen und Lesbenparade anschauen. Es soll so wie die Loveparade sein. Ich bin echt schon gespannt.
Alles Liebe
maria

